Die Zukunft der Automobilentwicklung
Die Automobilindustrie steht vor einer großen Herausforderung
Fahrerbeobachtungskameras müssen nicht nur zuverlässig funktionieren, um Sicherheitssysteme wie Müdigkeitserkennung oder Ablenkungswarnungen zu gewährleisten – sie sind inzwischen auch gesetzlich vorgeschrieben. Gleichzeitig stützen sich teilautomatisierte Systeme ab Level2++ maßgeblich auf die präzise Aufmerksamkeitsklassifikation dieser Kameras. Die Erfüllung der Anforderungen ist essenziell für die Fahrzeugzulassung und damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Der hohe Anteil klassischer Fahrzeugtests führt weiterhin zu steigenden Kosten, langen Testphasen und geringerer Flexibilität. In einer Zeit immer kürzerer Entwicklungszyklen und zunehmenden Kostendrucks braucht es neue Wege, um Tests und Absicherung noch effizienter zu gestalten und Rekursionen zu vermeiden. Genau hier setzen wir an: Mit unserer Lösung lassen sich Fahrerbeobachtungssysteme virtuell testen – schnell, kostengünstig und skalierbar. Als Entwicklungspartner unterstützen wir unsere Kunden, gesetzliche Anforderungen einzuhalten und Innovation voranzutreiben – agile, smart, trusted.
Virtuelle Tests statt Hardware-Marathon
IR-basierte Kamerasysteme müssen Blickrichtung, Lidbewegungen und weitere physiognomische Merkmale auch unter wechselnden Bedingungen zuverlässig erkennen – von grellem Sonnenlicht bis hin zu nächtlicher Beleuchtung. Der Schlüssel liegt in synthetischen Datensätzen, die umfangreiche virtuelle Probandenstudien ermöglichen.
Wir entwickeln eine leistungsstarke und skalierbare Testplattform, die Videodaten so generiert, dass sie realitätsnahe Aufnahmen einer Nah-Infrarotkamera simulieren. Erkennungszustände wie Aufmerksamkeit, Ablenkung und Sekundenschlaf lassen sich damit virtuell testen – ohne reale Fahrzeuge. Es entstehen dynamische Szenarien mit virtuellen Probanden, die sich dank unseres Know-hows schnell erstellen, flexibel variieren und exakt an die Testanforderungen anpassen lassen. Damit können tausende Varianten bereits in frühen Entwicklungsphasen geprüft werden: unterschiedliche Altersgruppen, vielfältige Erscheinungsbilder, Brillen‑ und Barttypen, variierende Sitz- und Kopfhaltungen sowie unterschiedliche Pupillengrößen.
Auf diese Weise wird die Absicherung der Softwarekomponente nicht nur effizienter, sondern auch deutlich kostengünstiger. Zudem können Designstudien flexibel, schnell und ohne physischen Aufbau umgesetzt werden. Die Interpretation, Klassifizierung und Bewertung der Ergebnisse erfolgt anschließend durch unsere EVOs. Mit ihrer umfassenden Erfahrung im Bereich der Innenraumsensorik schaffen wir die ideale Balance aus Innovation, Gesetzeskonformität und Zuverlässigkeit.


Kerninnovation:
• RGB-zu-NIR-Transformation für realistische Videodaten
• Realitätsnahe Szenengenerierung mit beliebigen digitalen Probanden
• Automatisierte Absicherung per Knopfdruck – über Nacht
So können kritische Erkennungszustände wie Müdigkeit oder Ablenkung unter sich verändernden Lichtbedingungen während der Fahrt virtuell getestet werden – ohne reale Fahrzeuge.
Neugierig geworden? Wir zeigen Ihnen gerne, wie virtuelle Tests Ihre Entwicklungsprozesse beschleunigen und Kosten senken können. Schreiben Sie uns!
Visualisierung, basierend auf einem bearbeiteten 3D-Modell. Original-Modell: n.brizitskaya via Sketchfab. Lizenz: Creative Commons Attribution (CC BY). Keine Verbindung zur Porsche AG.